Matthias-Erzberger-Höfe (Alter Bauhof)

Zukunftsweisendes Quartier in Rekordzeit – Stadtteil Voller Brunnen

Auf dem Areal des ehemaligen Bauhofs zwischen der Christoph- und Storlachstraße, angrenzend an das Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ), entsteht ein lebendiges Wohnquartier mit attraktiven Sondernutzungen und einem durchdachten Mobilitätskonzept. Die Matthias-Erzberger-Höfe sind Teil der Internationalen Bauausstellung 2027 (IBA’27) und werden damit überregional als Beispiel für innovativen, sozial verantwortlichen und zukunftsfähigen Wohnungsbau wahrgenommen. Die ursprüngliche städtebauliche Konzeption wurde auf systematisierte Bauweisen angepasst, die damals angedachte Tiefgarage wurde durch eine Hochgarage ersetzt. Das Bebauungsplan- und Baugenehmigungsverfahren erfolgte in enger und zielgerichteter Abstimmung mit der Stadt Reutlingen und dem Gemeinderat in nur eineinhalb Jahren.

DETAILS

Auf dem rund 13.000 Quadratmeter großen Gelände entstehen acht Mehrfamilienhäuser mit drei bis sechs Geschossen. Neben 154 öffentlich geförderten, 3 frei finanzierten,  Wohneinheiten bietet das Neubauprojekt Raum für eine Arztpraxis, eine Mobilitätsstation, einen Quartiersraum sowie zwei Quartiersplätze. Ein Bestandsgebäude bleibt erhalten und wird mit dem Café mit Außenbewirtschaftung im Erdgeschosszu einem belebenden Faktor im Quartier. Eine Parkgarage sowie mehrere Außenstellplätze sorgen für die notwendigen Parkmöglichkeiten für die Bewohner und Besucher. Durch das Angebot von Carsharing, E-Lastenrädern, Kleinstmobiltätund ebenerdig erreichbare Fahrradstellplätze wird ein modernes Mobilitätskonzept umgesetzt.

Das Bauvorhaben wurde als Modellvorhaben für unterschiedliche serielle, modulare und systematisierte Hybrid-Bauweisen konzipiert. Durch die Planung und Umsetzung verschiedener Bausysteme bei gleichen Gebäudetypen erhält das Areal per se einen Austellungscharakter, der einen wertvollen Erfahrungsgewinn für weitere Bauvorhaben mit sich bringt.

Die Gebäude und Freianlagen entsprechensowohl unseren technischen, funktionalen, sozialen und gestalterischen Anforderungen und verbessern dauerhaft die Lebens- und Umweltqualität des Wohnumfeldes.

Durch den Einsatz regenerativer Baustoffe in unterschiedlicher Ausprägung können bei der Errichtung des Wohnquarties Ressourcen geschont werden. Das Quartier wurde autofrei geplant, das Paken erfolgt in einer Hochgarage sowie oberirdisch am Quartiersrand.

Kurz & Bündig

  • Acht Mehrfamilienhäuser (drei bis sechs Geschosse) + Quartiersgarage
  • 154 öffentlich geförderte, schwellenarme Wohnungen
  • 3 frei finanzierte Wohnungen
  • Gewerbliche und gemeinschaftliche Nutzungen (z. B. Arztpraxis, Quartiersraum)
  • Aufenthalts- und Begegnungsflächen im Quartier
  • Quartiershochgarage  mit 172 Stellplätzen und zusätzlich 12 Außenstellplätzen
  • 312 Fahrradstellplätze
  • Teil der Internationalen Bauausstellung 2027 (IBA’27-Netz)
  • Schnelle Realisierung  durch optimiertes, systematisiertes Bauen
  • Baubeginn: Ende 2025
  • Fertigstellung: Ende 2027

Lage