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  • Floors : Frisches Leben für Orschel-Hagen: Wie die GWG den Fünfzigerjahre-Stadtteil modernisiert und erweitert.
  • Posted On: Apr 27, 2015

Quartiersentwicklung mit Modellcharakter

 

Ausgangslage

Der Reutlinger Stadtteil Orschel-Hagen entstand in den 1950er- und 1960er-Jahren auf der Basis eines Gartenstadt-Konzepts. Viele Menschen, die damals als junge Familien nach Orschel-Hagen zogen, leben noch dort. Das Durchschnittsalter der Mieter liegt inzwischen bei über 70 Jahren.

 

Modernisierungsbedarf zeigte sich am deutlichsten in der Heilbronner Straße. Um den Menschen zu ermöglichen, noch lange in ihrer vertrauten Umgebung zu wohnen, modernisierte die GWG die Häuser hier nach und nach – die Mieten blieben dabei bezahlbar.

 

Konzept

Die GWG initiierte einen umfassenden Quartiersentwicklungsprozess.

Das Institut für Stadt- und Regionalentwicklung an der Hochschule Nürtingen/Geislingen (IfSR) begleitete das Projekt wissenschaftlich, gefördert durch einen Impulszuschuss des Landkreises Reutlingen.

 

 

 

 

 

 

Die Projektbeschreibung stimmte die GWG mit der Abteilung für Ältere, dem Amt für Stadtentwicklung und Vermessung sowie dem Sozialdezernat des Landkreises ab. Auch die Orschel-Hagener Bürger brachten sich in das Projekt ein.

 

Umsetzung

Die GWG modernisierte die Bäder und gestaltete sie barrierearm. Sie passte außerdem die Grundrisse der Wohnungen an und gestaltete die Fassaden neu. Dank einer Anhebung des Geländeniveaus erreichen die Bewohner die Hauseingänge nun ebenerdig. Insgesamt entstanden in den vier modern- isierten Laubenganghäusern 24 Ein- und 32 Zwei-Zimmerwohnungen.

 

Am 24. Oktober 2015 feierten alle Beteiligten den Abschluss der Arbeiten.